HR Glossar
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Pfändung

Kommt ein Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, kann der Gläubiger eine Lohnpfändung erwirken. Mit Zustellung des Vollstreckungstitels darf der Arbeitgeber den pfändbaren Teil des Gehalts nicht mehr an den Arbeitnehmer auszahlen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den pfändbaren Teil des Gehalts unter Berücksichtigung der Pfändungsfreigrenze zu berechnen und monatlich an den Gläubiger zu überweisen. Diese Pfändungsfreigrenze darf nicht unterschritten werden, um das Existenzminimum für den Arbeitnehmer und seine Familie zu sichern und staatliche Fürsorgeleistungen zu vermeiden.

Innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Vollstreckungstitels muss der Arbeitgeber dem Gläubiger gegenüber eine Drittschuldnerauskunft erteilen.

Bei mehreren Pfändungen ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Rangfolge einzuhalten. Diese richtet sich nach der zeitlichen Zustellung der Vollstreckungstitel.

Kommt der Arbeitgeber seinen Verpflichtungen nicht nach, kann der Gläubiger Schadensersatzansprüche geltend machen oder Klage erheben.

 

 

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