HR Glossar
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Minijob

Als Minijob werden umgangssprachlich geringfügig entlohnte Beschäftigungen bezeichnet, deren Arbeitsentgelt nicht mehr als 450 Euro im Monat beträgt. Beschäftigungen dieser Art sind in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei. Versicherungspflicht besteht bei der Rentenversicherung, von der sich der Arbeitnehmer auf Antrag befreien lassen kann. Für geringfügig Beschäftige gelten arbeitsrechtlich grundsätzlich dieselben Vorschriften wie für Beschäftigte mit normaler Wochenarbeitszeit.

Arbeitnehmer, die versicherungspflichtig beschäftigt sind, dürfen – mit Genehmigung des Hauptarbeitgebers – nur einen versicherungsfreien Minijob ausüben. Weitere Minijobs werden mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und sind versicherungspflichtig. Übt ein Arbeitnehmer mehrere Minijobs nebeneinander aus, müssen Sozialversicherungsbeiträge nur dann gezahlt werden, wenn die Einkünfte insgesamt die Grenze von 450 Euro monatlich überschreiten.

Bezüge aus Minijobs können entweder mit dem Pauschsteuersatz von 2% versteuert werden oder die Lohnsteuer wird mit 20 % pauschaliert oder der Arbeitslohn wird individuell nach den ELStAM des Arbeitnehmers versteuert.  

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