HR Glossar
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Akkordarbeit

Bei der Akkordarbeit richtet sich die Entlohnung der Tätigkeit (der sog. Akkordlohn) hauptsächlich nach der geleisteten Arbeitsmenge und nicht nach der Dauer der Arbeitszeit. Diese Arbeitsleistung wird meist in Stückzahlen oder dem Arbeitserfolg gemessen und soll die Mitarbeiter dazu motivieren, die eigene Arbeitsleistung zu steigern und dadurch effizienter zu arbeiten. Beim Akkordlohn wird zusätzlich zwischen Geldakkord und Zeitakkord unterschieden.

Beim Geldakkord erhält der Mitarbeiter keinen Grundlohn, sondern für jedes fertige Stück oder für eine definierte Arbeitsmenge einen festgelegten Geldbetrag (sog. Akkordsatz oder Stücksatz). Dieser Akkordsatz wird mit der tatsächlichen Arbeitsleistung multipliziert. Diese Methode kann sowohl für Einzelpersonen (Einzelakkord) oder auch für Gruppen (Gruppenakkord) verwendet werden.

Bei dem häufigeren Zeitakkord gibt es eine zeitliche Vorgabe, in der die Mitarbeiter bestimmte Arbeitsmengen produzieren oder abarbeiten müssen. Der Lohn setzt sich dabei meist aus einem Grundlohn sowie dem Akkordzuschlag zusammen.

Nicht alle Personengruppen dürfen Akkordarbeit leisten, z. B. sind Jugendliche, werdende und stillende Mütter sowie Fahrer von Akkordarbeit grundsätzlich ausgeschlossen. Der Akkord ist zudem an bestimmte gesetzliche Vorgaben gebunden, die die Arbeitsbedingungen, die Vorgabezeiten oder eine vom Mitarbeiter beeinflussbare Mengenleistung betrifft.

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