HR Glossar
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Kurzarbeit

Bei Kurzarbeit wird vorübergehend die normale Arbeitszeit in einem Betrieb reduziert oder sogar ganz ausgesetzt. Dafür erhalten die Mitarbeiter entsprechend weniger Lohn und Gehalt. Kurzarbeit soll dabei helfen, eine stark schwankende oder schlechte Auftragslage auszugleichen. Da weniger Personalkosten anfallen, sollen mittels Kurzarbeit Kündigungen vermieden und Arbeitsplätze und Fachkräfte langfristig erhalten werden. Die Mitarbeiter müssen dabei allerdings einen Einkommensverlust in Kauf nehmen.

Um Kurzarbeit für alle oder einen Teil der Mitarbeiter einzuführen, müssen bestimmte arbeitsrechtliche Voraussetzungen vorliegen oder die betroffenen Mitarbeiter müssen zustimmen.

Damit die Mitarbeiter den Verdienstausfall finanziell verkraften können, haben sie Anspruch auf Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 % bzw. 67 % des ausfallenden Nettoentgelts, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Für diese Entgeltersatzleistung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

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