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Künstlersozialkasse

Die Künstlersozialkasse (KSK) prüft, ob ein Antragsteller als selbständiger Künstler oder als Publizist die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz erfüllt. Dazu muss er in den Bereichen Wort, Musik, darstellende Kunst oder bildende Kunst einschließlich Design selbständig tätig sein und Einkünfte erzielen. Die Künstlersozialkasse ist selbst kein Leistungsträger, sondern berechnet für ihre Mitglieder die Beitragsanteile, zieht sie ein und leitet die Beiträge zu einer Krankenversicherung freier Wahl und zur gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung weiter.

Dank der Künstlersozialversicherung können auch selbständige Künstler und Publizisten eine gesetzliche Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung in Anspruch nehmen. Die selbständigen Künstler und Publizisten tragen dabei wie normale Arbeitnehmer die Hälfte ihrer Sozialversicherungsbeiträge (50 %). Die andere Hälfte der Beiträge finanziert sich über die Künstlersozialabgabe der Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen in Auftrag geben und verwerten (30%) und über einen Zuschuss des Bundes (20%).

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