HR Glossar
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Nachtarbeit

Als Nachtarbeit gilt jede Arbeit, die mehr als 2 Stunden während der Nachtzeit umfasst. Nachtzeit ist nach dem Arbeitszeitgesetz die Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr. Für Konditoreien und Bäckereien gilt die Nachtzeit von 22 Uhr bis 5 Uhr. Laut Arbeitszeitgesetz gelten Arbeitnehmer dann als Nachtarbeitnehmer, wenn sie normalerweise Nachtarbeit in Wechselschicht oder an mindestens 48 Tagen im Kalenderjahr leisten.

Die werktägliche Arbeitszeit von 8 Stunden darf bei Nachtarbeit nur in Ausnahmefällen überschritten und auf 10 Stunden verlängert werden. Diese Ausnahme ist dann zulässig, wenn die Arbeit innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von 4 Wochen durchschnittlich 8 Stunden werktäglich nicht überschreitet.

Nachtarbeitnehmer dürfen sich auf Kosten des Arbeitgebers vor dem Beginn der Beschäftigung und danach regelmäßig alle drei Jahre arbeitsmedizinisch untersuchen lassen. Arbeitnehmer ab 50 können sich jährlich untersuchen lassen, die Kosten der Untersuchungen hat der Arbeitgeber zu tragen.

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